DIF Baden-Württemberg
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Burren
(irisch Boirinn = steiniger Platz)
Der Burren ist eine eigenartige Karstlandschaft an der Südseite der Galway Bay, in flachen Stufen aufsteigendes Tafelland aus ungefalteten Schichten von Karbonkalk.
Die Hügel aus grauem porösen Gestein sind völlig kahl. Die Bäche verschwinden in dem schrundigen Boden. Es gibt unterirdische Ströme, Höhlen und Strudellöcher. Seen füllen sich heute und laufen morgen wieder leer. In den Ritzen und Spalten, in denen sich Erde halten kann, gibt es eine Flora mit alpinen Gewächsen.
Es gibt drei unterschiedliche Touren durch den Burren: Von nordost nach südwest die N 67 von Ballyvaughan nach Lisdoonvarna, die östlich durch den Burren führende R 480/R476 und die R 477 von Lisdoonvarna nach Ballyvaughan an der Küste entlang.
In Kilfenora gibt es ein Burren Display Centre (Ausstellungsgebäude mit Teestube, geöffnet von Ostern bis Oktober). Es vermittelt Wissenswertes über die Region des Burren, seine Entstehung, Flora und Fauna.
Ausflugsziele in der Nähe:
Das Steinfort Cahermacnaghten (national Monument), ein Ringwall von 31 Metern Durchmesser mit den Resten einer Burg, in der bis zum Ende des 17. Jahrhunderts die Familie O'Davoren eine damals berühmte Schule für irisches Recht betrieben hat.
In der Nähe von Caherconnell steht der eindrucksvolle Poulnabrone Dolmen.
Sieben Kilometer nordwestlich von Kilfenora (sehenswerte "Cathedral") liegt Lisdoonvarna, das bekannteste Heilbad Irlands und ein bei Iren beliebter Ferienort. Die radioaktiven Quellen enthalten Schwefel, Magnesium, Eisen und Jod.
Am windig-kahlen Black Head bietet sich ein weiter Blick auf die Galway Bay.
Entfernungen:


