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Leinster holt sich kanpp aber verdient den Heineken Cup
Irische Rugby-Craks siegen in dramatischem Finale in Edinburgh gegen Leicester.
Knapp, aber verdient – die Rugby-Cracks von Leinster konnten sich am 23. Mai in ihrem ersten Endspiel um den Heineken-Cup (die Rugby-Europameisterschaft) im Murrayfield-Stadion in Edinburgh mit 19:16 gegen die Mannschaft aus Leicester (England) durchsetzen. Der Heineken-Cup bleibt also in Irland.
Leinster war überraschenderweise bis zu diesem Finale vorgedrungen, indem sie vor einer Rekordkulisse im Croke Park in Dublin den Vorjahressieger Munster ausgeschaltet hatten. Das Interesse der irischen Fans war phänomenal – 20 Sonderflüge nach Edinburgh waren im Einsatz, um die Massen zum Endspiel zu befördern.
Vor 80 000 Zuschauern in Murrayfield erwischte Leinster in dem dramatischen Finale den besseren Start und ging durch Drop Goals von Brian O’Driscoll und Johnny Sexton und einem Strafstoß, den ebenfalls Sexton verwandelte, mit 9:3 in Führung. Doch Leinster holte durch einen Try noch vor der Halbzeit auf und ging sogar 13:9 in Führung.
"Dieser Sieg war das Warten wert"
In der zweiten Hälfte sorgte ein Try von Jamie Heaslip für den Gleichstand von 16:16. Noch war eine halbe Stunde zu spielen. Zehn Minuten vor Schluss erzielte Sexton mit einem weiteren Strafstoß die drei Punkte, die schließlich zum 19:16 Sieg reichten.
Nach dem Grand Slam der Iren beim Six-Nations-Turnier nun also auch im europäischen Mannschaftswettbewerb Grund zum Feiern in Irland. Brian O’Driscoll sagte nach dem Erfolg: "Ich habe jetzt 10 Jahre für dieses Team gespielt und jede Minute davon genossen. Dieser Sieg war das Warten wert."
geschrieben von Eberhard Bort am 29.05.2009 um 18:56 Uhr.


